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Wie lassen sich Problempflanzen sinnvoll und wirksam bekämpfen?

In unseren Gärten und immer mehr auch in der freien Natur wachsen exotische Pflanzen, die nicht zur heimischen Flora gehören. Mehrere dieser eingeschleppten oder eingeführten Pflanzen sind trügerische Schönheiten: Goldrute, Sommerflieder, Kirschlorbeer, Berufkraut, Japanischer Knöterich oder Drüsiges Springkraut. Sie breiten sich sehr stark aus und verdrängen die einheimischen Arten. Einzelne dieser Invasiven Neophyten sind zudem ein gesundheitliches Risiko für Menschen und Nutztiere wie Ambrosia, Riesen-Bärenklau und Jakobskreuzkraut.
Am Vortragsabend erklärt Prof. Heinz Müller-Schärer von der Universität Freiburg Ursachen und Auswirkungen der Invasion gebietsfremder Pflanzen. Anhand von konkreten Beispielen gibt er Einblicke in seine Forschungsprojekte und die geeigneten Bekämpfungsstrategien. Rosmarie Kiener-Grossenbacher von Stadtgrün Bern erzählt von ihren praktischen Erfahrungen in der Stadt Bern, die seit längerem Problempflanzen auch mit Freiwilligen intensiv und erfolgreich bekämpft. Beatrice Senn-Irlet von der Bolliger Fachgruppe Natur und Landschaft stellt die Problempflanzen im Gemeindegebiet vor und zeigt den Handlungsbedarf auf. Und Madeleine Aeschimann Hitz vom Verein Natur & Umwelt Bolligen-Ittigen-Stettlen NUBIS berichtet, was die Gemeinde Ittigen alles unternimmt, um die unliebsamen Pflanzen in Schranken zu weisen. Eintritt frei.
Datum
Mi, 28. Aug. 2019, 20:00 - 21:45 h
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